Hypnose

Das Wort Hypnose stammt aus dem griechischen Wort „hypnos“ – der Schlaf. Bei der Hypnose wird der Klient/-in in einen „schlafähnlichen“ Zustand versetzt, in der er eine tiefe Ruhe und Entspannung erfährt.
In diesem Alpha-Zustand, der auch Trance genannt wird, findet die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein statt.

Trance ist ein ganz natürlicher Zustand. Wie oft kommt es vor, dass man aus dem Fenster sieht und das Geschehen dahinter gar nicht wahrnimmt, weil man in Gedanken bei einem anderen wichtigen Thema oder einem Ereignis ist? In diesem Moment entstehen innere Bilder und man befindet sich in einer gedanklichen „Parallelwelt“. Man malt sich Situationen aus und füllt sie mit Emotionen. Es ist, als ob man sie erlebt.

Bei der Arbeit mit analytischer Hypnose nutzt man die Möglichkeit der Visualisierung von inneren Bilder für eine heilsame Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Nur 20% unserer inneren Bilder werden von außen über unsere Augen aufgenommen. Die restlichen 80% sind innere Bilder, die durch eigene Vorstellungen und Bewertungen entstanden sind. Unsere „Realität“, wie wir sie im Inneren abgespeichert haben, ist eine individuelle konstruierte Realität. In der Hypnose können wir diese konstruierte Realität durch Änderung vorhandener Bilder und den damit verbundenen Bewertungen oder durch das Einbetten neuer Bilder verändern. Diese Möglichkeit nutzt man besonders bei der Regression in die Kindheit, wenn in der Kindheit schmerzliche Erfahrungen gemacht wurden, deren innere Bilder noch nicht verarbeitet sind, so dass sich diese durch körperliche Symptome oder  destruktive Verhaltensmuster bis auf das heutige Erleben auswirken. 

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Bei der suggestiven Hypnose werden dem Klienten/-in seinem Thema entsprechend Worte in das Unterbewusstsein gegeben. Diese Worte sollen eine Verhaltensveränderung bewirken. Hier ist es für den Klienten/-in wichtig zu wissen, dass nicht der Therapeut die Macht hat, durch seine Worte die Verhaltensveränderung zu bewirken, sondern es ist der Klient/-in selbst, der die angebotenen Worte des Therapeuten in eine Autosuggestion umwandelt. Nicht der Sender, sondern der Empfänger bestimmt den Inhalt einer Botschaft und setzt diese für sich um. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass in einem Anamnesegespräch das Thema, die gewünschten Verhaltensveränderungen, die Bedingungen für die innere Umsetzung und das Ziel genau erarbeitet werden, damit die Suggestionen derart formuliert sind, dass das Unterbewusstsein die positive Botschaft erkennen und zum Wohle des Klienten/-in umsetzen kann.

Die suggestive Hypnose kann u.a angewendet werden bei

  • Raucherentwöhnung
  • Gewichtsreduzierung
  • imaginativer Magenverkleinerung, bzw. Magenballon
  • Allergien
  • Schmerzabschaltung
  • Prüfungsangst
  • Blockadenlösung usw.

Obwohl der Einsatz von Hypnose zu unglaublichen Erfolgen führen kann, ist sie in der Gesellschaft mit Angst behaftet. Diese Angst und die daraus resultierende Ablehnung entsteht oftmals aus Erfahrungen mit der Showhypnose, bei der bei den Zuschauern der Eindruck erweckt wird, dass der Hypnotiseur die totale Kontrolle über die hypnotisierte Person hätte. Aber diese Showhypnose hat mit der therapeutisch
eingesetzten Hypnose rein gar nichts zu tun. Hier bekommt der Klient/-in jedes Wort jederzeit mit. Sollten während einer Sitzung belastende Bilder angesprochen werden, die den Klienten/-in überfordern, so blockiert das Unterbewusstsein zum Schutz und zeigt keine weiteren Bilder oder holt den Klienten/-in spontan aus der Entspannung raus.

Der Erfolg der therapeutisch eingesetzten Hypnose ist abhängig von der Zusammenarbeit des Therapeuten mit dem Klienten/-in, von der Bereitschaft des Klienten/-in sich auf die Arbeit mit Hypnose einzulassen, innere Bilder entstehen zu lassen und sich auf die Bilder zu konzentrieren. Absolute Voraussetzung ist das Vertrauensverhältnis von Therapeut und Klient/-in.

Nutzen Sie daher im Vorfeld ein Beratungsgespräch, wenn Sie die Arbeit mit Hypnose interessiert, Sie aber nicht sicher sind, ob dies die richtige Methode für Sie ist. So können Sie mich erst einmal kennenlernen und sich über meine Arbeit und Ihr Thema informieren. Alle Fragen, die hier auf dieser Seite noch nicht von mir beantwortet wurden, können dann besprochen werden.