Triggerpunktmassage, medizinische Massage

Triggerpunkte sind winzige Kontraktionen in unserem Muskelgewebe. In 3 von 4 Fällen sind sie die primäre Ursache von Schmerzen oder tragen zumindest dazu bei. Von Triggerpunkten ist bekannt, dass sie Kopfschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen, Rücken-, Hüft- und Beinschmerzen und unzählige andere Schmerzen verursachen. Ein Triggerpunkt bewirkt, dass die von ihm betroffenen Muskeln sowohl angespannt als auch geschwächt werden, während er gleichzeitig die Muskelfasern in starker Kontraktion hält. Diese Muskelfasern halten die Sehnen, an denen sie mit den Knochen verbunden sind, ständig unter Spannung, so dass sich Schmerzsymptome an den Gelenken zeigen können. Die ständige Kontraktion der Muskelfaser führt zu einer Einschränkung der Blutzufuhr und dadurch in der Folge zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen und zu einer Anreicherung von Stoffwechselabbauprodukten. Dadurch wird der Stoffwechsel eingeschränkt und eine Auflösung des Triggerpunktes behindert, so dass er über Wochen, Monate oder Jahre bestehen bleiben kann und dann das Bild eines chronischen Schmerzzustandes (Ischiale Beschwerden, LWS-Syndrom,Tendinitis, Bursitis, Tennisarm, Arthritis u.a) zeigt.

Die Triggerpunktmassage bewirkt:

  • Verbesserung der Blutzirkulation durch Erzeugen einer kurzzeitigen Ischämie des Gewebes
  • Dehnung der knotigen Muskelfasern im Bereich des Triggerpunkte
  • Auflösung der Kontraktion der Muskelfaser, Lösung der Anpannung der Sehnen

Die Triggerpunktmassage kann in vielen Körperarealen von dem Patienten nach kurzer Einweisung auch selbst durchgeführt werden.

 

Bei der medizinischen Massage handelt es sich um eine Bindegwebsmassage, bei der Verhärtungen im Bindegewebe aufgelöst werden sollen und bei der durch eine spezielle Technik das Unterfettgewebe gelöst wird, um dadurch die Durchblutung zu verbessern und den Abtransport von Stoffwechselabbauprodukten (Schlacken) zu fördern.